Kanzleigeschichte

Großgeworden in einer Kaufmannsfamilie für Einzelhandel, bin ich über den Sport (Eissport und Fußball) auf den juristischen Pfad gelangt. Mein damaliges Motto „Freiheitskämpfer für Gerechtigkeit!“. Das trage ich auch heute noch immer in mir. Die Kanzleigründung erfolgte 2005 in Kappeln. Von dort aus betreue ich Kunden im „Echten Norden“. Schwerpunkt ist dabei der Kreis Schleswig-Flensburg, Raum Rendsburg-Eckenförde, Husum, Gelting, Süderbrarup, Sörup, Satrup bis nach Kiel. Durch meine bundesweiten Tätigkeiten mit Schwerpunkt im Ruhrgebiet, Metropolregion Heidelberg und zeitweise Dresden entstand die Zweigstelle im Ruhrgebiet. Die dort in Bürogemeinschaft mit dem Experten für Bankenrecht und Steuerecht Kay Hübner geführt wird.

Mein Anspruch als Anwalt war und ist es, Konfliktlösungen anzubieten, die die emotionalen und wirtschaftlichen Belange von Ihnen als Mandanten respektierten, und überflüssigen Gerichtsverhandlungen Einhalt zu gebieten. Oft scheint für eine solche Haltung und Bestrebungen in unserem Beruf meist keinen Puffer bereit zu stehen. Ich fand in den ersten Jahren mich in einem beruflichen Umfeld wieder, das, von Profitgier und unnötigen Gerichtsverhandlungen geprägt war und ist. Es schien als sei faktisch kein Raum für meine Werte und Ansprüche, geschweige denn für die emotionalen Belange meiner Mandanten. Eine Partei gewinnt, die andere verliert, oder man gelangt zu einem Vergleich, der im Rahmen des gerichtlichen Verfahrens immense Summen von mindestens einer der Streitparteien abverlangt: Summen, die nicht nur schmerzlich, sondern ebenso unnötig sind. Zeit wurde und wird verschwendet, und nicht zuletzt Nerven, die in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Eine Aussage von mir:

„Die juristische Brille verhindert meistens den Blick für die wirtschaftlichen und emotionalen Belange des Falles. Ist der abgelegte Eid als Jurist denn nichts mehr Wert? Zeitraubende und kostentreibende Prozesse werden geführt und am Ende habe ich oft zwei Gewinner und zwei Verlierer gesehen. Die Anwälte waren die Gebührengewinner (…).

Eigene Nachteile wurden sogar in Kauf genommen, um der anderen Seite möglichst zu schaden. Schließlich war es mir doch auch in jungen Jahren als Teammitglied oder Leiter einer Abteilung gelungen, Konflikte zu entschärfen. So etwas muss doch auch im Rechtsstaat möglich sein!“


Schließlich habe ich genau das getan, was ich meinen Mandanten noch heute empfehle. Ich habe mich nicht mit dem Konflikt abgefunden, sondern suchte eine Lösung. Eine Lösung, die in meinen moralischen wie beruflichen Maßstäben nun mich endlich zufriedenstellen sollte. Ich fand sie in der Tätigkeit als Rechtsanwaltmediator.

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